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Opera Unite: oder, der Feind rückt näher

Veröffentlicht in Allgemein von dotlab am Juni 17, 2009
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Nachdem der Opera Browser auf allen Plattformen Marktanteile an die jeweiligen Platzhirsche abgeben musste, melden sich die Entwickler nun mit einer frischen Idee zurück. Die neue Software Opera Unite (noch im Entwicklungsstadium) bietet einen integrierten Webserver im Browser. „Webserver auf dem eigenen Rechner“ tönt für uns Entwickler nicht so spektakulär, aber Opera Unite geht ein ganzes Stück weiter..

Integrierte Applikationen ermöglichen es, diverse Dienste auf dem eigenen Rechner auszuführen. So kann ich im Büro die Musik ab dem heimischen Rechner hören, Freunde können sich (freigegebene) Files direkt ab meiner Kiste ziehen, Fotos können ohne Umweg über Flickr oder ähnliche Dienste präsentiert werden, ich kann eine Website ohne Know-how selber hosten, an einem „Fridge“ können Freunde Nachrichten hinterlassen und es gibt sogar eine Lounge mit Chatfunktion. Wow, eine ganze Menge Funktionalität!

Das tönt alles sehr lecker. Allerdings funktioniert das ganze nur mit dem Opera Browser und irgendwie habe ich da doch ein paar Sicherheitsbedenken. Bei allfälligen Exploits (und die wird es garantiert geben..) ist die letzte Hürde zu den privaten Daten sehr schnell gefallen. Wenn man bedenkt, wieviele User bereits jetzt massiv überfordert sind (WLAN Schutz, Facebook Privatsphäreneinstellungen, Konfiguration von Firewalls/Routern et cetera) tut sich da ein ganz neues Tummelfeld auf..

Dass der eigene Rechner die ganze Zeit laufen muss und die Bandbreite mehr oder weniger unnötig belastet wird ist ein weiterer Nachteil. Aber immerhin wird dann der ganze Schrott, der bislang auf Facebook und Flickr landete, in einem privateren Rahmen bleiben.

:-)

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